Vier Prozent bleiben dezentral

Nur wenige kleine Orte beziehungsweise einzelne Grundstücke im Entsorgungsgebiet des Abwasserzweckverbandes (AZV) Westliche Mulde sind nicht an die zentrale Kanalisation angeschlossen. Es handelt sich um etwa vier Prozent der Grundstücke. Hier werden, die anfallenden Abwässer dauerhaft in Kleinkläranlagen beziehungsweise abflusslosen Sammelgruben behandelt. Das betrifft zum Beispiel die Ortslagen Köckern (Stadt Sandersdorf-Brehna) oder Siebenhausen (Stadt Bitterfeld-Wolfen).

In der Regel muss der Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen einmal im Jahr abgefahren werden. Abflusslose Gruben sind je nach Bedarf zu leeren. Die Kunden des AZV Westliche Mulde vereinbaren Termine bitte direkt mit dem Dienstleister, der Firma Alba Torgau GmbH. Sie ist unter der Servicenummer 034927/70028 zu den Geschäftszeiten erreichbar. Die Abrechnung erfolgt über den AZV Westliche Mulde auf Basis des Entsorgungsscheines, den der Kunde unterschrieben hat.